Seit dem Wochenende sind sämtliche 902 Briefe von und an Van Gogh (1853-1890) zusammen mit mehr als 2000 Kunstwerken, auf die darin Bezug genommen wird, auf dem Webportal www.vangoghletters.org gratis zugänglich.

Geschaffen in 15-jähriger Arbeit von Experten des Van Gogh Museums und der niederländischen Akademie der Künste, bietet die digitale Datenbank neue An- und Einsichten. Sie räumt auch auf mit dem Klischee eines geistesgestörten selbstmörderischen Genies.

Zugleich erschien eine sechsbändige Buchausgabe. Und im Amsterdamer Stamm-Museum des Malers wurde die Sonderausstellung "Van Gogh - Der Künstler hat das Wort" eröffnet. Sie zeigt 120 Originalbriefe mit den Kunstwerken, auf die Van Gogh und seine Briefpartner jeweils Bezug nahmen.