Die Aufführung findet im Kreuzgang der Klosteranlage aus dem 17. Jahrhundert statt. Diese steht auf einem Fels über einer Biegung der Kleinen Emme. Für die Initianten des Freilichttheaters ist dies der ideale Ort für eine Auseinandersetzung mit dem Tod.

"Sense" spielt in einem kleinen Dorf, das mit finanziellen Nöten konfrontiert ist. Doch Rettung naht in Form einer international tätigen Gesellschaft mit dem Namen "General Human Statistics". Die mietet sich im Kloster auf dem Hügel ein, bringt mit ihren Steuergeldern die Finanzen wieder ins Lot und schafft Arbeitsplätze.

Davon profitiert auch Informatiker Julian, der zusammen mit der engagierten Biokräutergärtnerin Lena eifrig Zukunftspläne schmiedet. So herrscht eigentlich eitel Sonnenschein auf dem Klosterhügel. Eine Frage aber bleibt: Was macht eigentlich diese Gesellschaft? Und weshalb häufen sich im Dorf plötzlich die Todesfälle?

Unter der Regie von Jeannot Hunziker wirken rund 50 Personen aus Werthenstein und Umgebung mit. Für das Bühnenbild zeichnet Yvonne Schlatter verantwortlich. Die Musik hat Peter Zihlmann komponiert. Es singt der Werthensteiner ChoRplus unter der Leitung von Helena Röösli.