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«Toy Story» übertrumpft Sandler und Cruise an den Kassen

Der Toy-Story Film übertrumpfte alle anderen Kino-Events (Archiv)

Der Toy-Story Film übertrumpfte alle anderen Kino-Events (Archiv)

Es war ein spannendes Duell zwischen Tom Cruise und Adam Sandler erwartet worden, doch beide Stars mussten sich einem Haufen Spielzeug geschlagen geben: «Toy Story» war auch an seinem zweiten Wochenende der beliebteste Film an den amerikanischen Kinokassen.

Zum Kinostart blieb Sandler deutlich dahinter, Cruise schaffte trotz Cameron Diaz an seiner Seite nur den dritten Platz. Der dritte "Toy Story"-Film spielte nach Angaben der "Entertainment Weekly" vom Sonntag satte 59 Millionen Dollar ein.

Insgesamt war die 3D-Animation den Kinogängern in zehn Tagen 226,6 Millionen Dollar wert. Die 200-Millionen-Marke sei nach dem achten Tag gefallen, hiess es - "Finding Nemo" (2003) hatte dazu noch 20 Tage gebraucht. Allerdings sind Kinokarten seitdem deutlich teurer geworden, insbesondere für 3D-Filme.

Sandlers "Grown Ups" spielten immerhin 41 Millionen Dollar ein. In dem Film trifft er auf alte Schulfreunde.

Die Zeitung "USA Today" hatte sich auf ein Kopf-an-Kopf-Rennen von "Sandlers auf kleiner Flamme gekochtem Humor" und dem "Pistolengefuchtel und Zahnpasta-Reklame-Lächeln von Tom Cruise" gefreut. Doch Cruise und Diaz schafften mit 20,5 Millionen Dollar nur exakt halb so viel wie Sandlers grosse Jungs.

Am Ende steht bei "Knight and Day", einer wilden Agentenkomödie, zwar 27,8 Millionen auf der Tafel, das aber nur, weil der Film schon am Mittwoch startete. Das Pikante an dem Rennen: Für die Rolle von Cruise war auch Sandler im Gespräch.

"Karate Kid" mit Jaden Smith, vor zwei Wochen erster und vorige Woche noch zweiter, rutschte auf Platz vier ab. Immerhin 15,4 Millionen Dollar spielte er an seinem dritten Wochenende aber noch ein, insgesamt sind es 135,6 Millionen. Das "A-Team" bleibt in der Defensive und schafft mit sechs Millionen Dollar nur Platz 5.

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