Filmfestival

Tarantino, Haneke, Campion, Almodovar im Wettbewerb von Cannes

Gilles Jacob (l) und Thierry Fremaux

Gilles Jacob (l) und Thierry Fremaux

Das 62. Filmfestival von Cannes legt in diesem Jahr einen deutlichen Schwerpunkt auf den europäischen Autorenfilm. Unter den 20 Wettbewerbsregisseuren sind der Däne Lars von Trier, Pedro Almodovar aus Spanien und der Brite Ken Loach.

Für Deutschland steigt der Österreicher Michael Haneke mit seinem Werk "Das weisse Band - Eine deutsche Kindergeschichte" in den Wettbewerb um die Goldene Palme. Ebenfalls nominiert sind Quentin Tarantino und Ang Lee aus den USA sowie die Neuseeländerin Jane Campion, wie das Festival mitteilte.

Schweizer Regisseure sind nicht unter den Nominierten. Das Festival beginnt am 13. Mai mit dem 3D-Animationsfilm "Open". Die Jury unter dem Vorsitz der französischen Schauspielerin Isabelle Huppert vergibt die Preise am 24. Mai. Insgesamt wurden für die diesjährige Auswahl 1670 Spielfilme aus 120 Ländern eingereicht.

Frankreich ist stark vertreten und geht gleich mit vier Filmen in den Wettkampf um die Goldene Palme. Neben Jacques Audiards "Un prophète", Xavier Giannolis "A l'Origine" und Gaspar Noes "Soudain le vide" ist auch der bekannte Filmemacher Alain Resnais mit "Les herbes folles" in Cannes dabei.

Der spanische Kultregisseur Almodóvar tritt mit "Los abrazos rotos" für Spanien an, ebenso Isabel Coixet mit "Map of the sounds of Tokyo", die zu den wenigen Frauen im Wettbewerb gehört. Lars von Trier stellt "Antichrist" vor, der auf der Theorie basiert, dass nicht Gott, sondern Satan die Welt erschaffen hat.

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