Eine Projektgruppe prüft nun, wie die Tanzsparte in die neue Organisation "Musik-Theater Bern" integriert werden könnte, die aus der Zusammenlegung von Stadttheater und Symphonieorchester entstehen soll. Das teilte die RKK, das Führungsorgan für Kulturpolitik in der Region Bern, am Freitag mit.

Ermöglicht hat dieser Beschluss der neu gewonnene finanzielle Spielraum im künftigen Leistungsauftrag. Der Kanton als Hauptsubventionsgeber hat seine Absicht kundgetan, nun doch einen Teuerungsausgleich zu gewähren.

Noch ist allerdings unklar, wie gross das Tanzensemble künftig sein soll oder wieviele Aufführungen es anbieten wird. Die Gruppe, welche die neue Organisationsform umsetzen soll, hat deshalb zusätzlich den Auftrag erhalten, Vorschläge für die Einbettung des Balletts auszuarbeiten.

Das neue Gebilde fasst somit die Sparten Symphonik, Musiktheater, Schauspiel und Tanz zu einem einzigen Subventionsempfänger zusammen. Jährlich stehen der neuen Organisation 36,39 Millionen Franken zur Verfügung, zuzüglich der noch zu bestimmenden Teuerungsanpassung.

Der RKK-Vorstand hat Anfang September beschlossen, Stadttheater und Symphonieorchester im Sinne des Berichts des externen Beraters Cyrill Häring aus Basel zusammenzulegen. Betriebsbereit sollte die neue Organisation ab 2012 sein.