Melanie Winiger rief «Lady Gaga is in the House»! Gemeint war DJ Antoine, der im buntesten Anzug der Schweiz dafür sorgte, dass ihn auch niemand nicht beachtete.

Das war Peinlichkeit Nummer eins.

Peinlichkeit Nummer zwei folgte nach 30 Minuten, als Sänger Polar Lady Gaga als Preisträgerin für den Best Song international («Poker Face») ankündigte. Was sagte Frau Winiger da? Genau: «Sie ist logischerweise nicht da».

Peinlichkeit Nummer drei geschah, als Popsternchen Ke$ha auf sich warten liess und das Moderatoren-Duo Marco Fritsche/Winiger zur Improvisation nötigte. Winiger gab dann ein paar Details aus dem Leben der Sängerin zum Besten, wie die «Schweizer Illustrierte» berichtete. So wusste Winiger, dass sich Ke$ha einmal im Schrank von Pairs Hilton übergeben hat. Aber sonst habe Ke$ha keine «Starallüren, aber «etwas langsam» sei sie dann doch.

Eine Ewigkeit später sprang Marc Sway ein. Der Zürcher Sänger stürmte mit seiner Gitarre auf die Bühne und erlöste das sich in einem Dauergeschwafel befindende Moderatoren-Duo. Sway rief: «Erst hiess es, man habe keinen Platz für meine neue Single, damn!», dann erklomm er die Bühne und zeigte seinen Act. Für diesen Guerilla-Outfritt erhielt er Standing Ovations.

Stress brachte es auf den Punkt, als er nach Erhalt des zweiten Preises sagte: «Nöd schlecht!», und sich für künftige Preise etwas mehr Glamour wünschte: «Ich hoffe, das nächste Mal gibt es eine Bling-Bling-Show für einen Schweizer Künstler!»

(cls)