Filmfestival

Sizilianisches Familienepos eröffnet Löwen-Jagd in Venedig

Familiensaga Baarìa eröffnet Festival

Familiensaga Baarìa eröffnet Festival

Italien hatte die Ehre, das 66. Filmfestival Venedig zu eröffnen: Statt Superstars wie vor einem Jahr George Clooney und Brad Pitt gab die sizilianische Familiensaga «Baarìa» den Startschuss.

Der künstlerische Chef des Festivals, Marco Müller, gestattete sich den Luxus, das ebenso melancholische wie überladene Werk von Oscar-Preisträger Giuseppe Tornatore ("Cinema Paradiso") als erstes in das Rennen um den begehrten Goldenen Löwen zu schicken.

24 Filme sind bis zum 12. September im Wettbewerb, eine erhebliche Zahl, und darunter anerkannte Regisseure wie Werner Herzog, Michael Moore, Fatih Akin, Patrice Chéreau und Jacques Rivette.

Die Schweiz ist mit vier Beiträgen in diversen Wettbewerben vertreten: Pipilotti Rists "Pepperminta" und Raja Amaris "La Perceuse" treten in der Sektion "Orizzonti" an. In der Sparte "Orizzonti Doc" bewirbt sich Stefano Knuchels Dokumentarfilm "Hugo en Afrique" um einen Preis. Und in der Kurzfilm-Sektion "Corto Cortissimo" steigen Clemens Klopfenstein und sein Sohn Lukas mit "The It.Aliens" ins Rennen.

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