Erst explodierten die Kosten für den Renovationsprojekt. Statt 8 Millionen Franken sollte es plötzlich 30 Millionen kosten. Das Projekt wurde Anfang Jahr kurzer Hand auf Eis gelegt. Es folgten lange Diskussionen über das weitere Vorgehen. Die Beteiligten - die Stadt Baden, der Kanton, die Gemeinde Wettingen, und Baden Regio - wurden sich einig, dass man am Standort festhalten wolle. Doch die Finanzierung blieb ein Streitpunkt.
Nun sind neue Diskussionen zwischen Baden und dem Kanton entstanden: Hans Ulrich Glarner, der Leiter Abteilung Kultur im Aargau, will das Sachs-Foyer nicht so umbauen, wie es die Stadt Baden vorhat, wie das Regionaljournal Aargau/Solothurn berichtet. Glarner fürchtet, dass der Charakter es Theaters verloren gehen könnte, wenn man das Kurtheater zu Tod renoviere.
Das von der Stadt Baden vorgesehene Sanierungsprojekt Equilibre sieht aber eine leichte Veränderung des Foyers vor. Die Badener Kulturstadträtin Daniela Berger ist der Meinung, dass das Foyer nicht im Originalzustand bleiben müsse.
Nun soll die Eidgenössische Kommission für Denkmalpflege über den Zwist entscheiden. Die Kommission wird nun ein Gutachten erstellen. Die Fortsetzung des Dramas rund um das Kurtheater ist noch ungewiss und hängt vom Gutachten des Kommission für Denkmalpflege ab.