Affoltern

Roter Teppich für Freiwilligenarbeit

Ausstellung Aeugst

Ausstellung Aeugst

Tagein tagaus leisten Frauen, Männer, Jugendliche und Kinder in der Gemeinde ihren freiwilligen Beitrag zum Wohlergehen der Gemeinschaft oder einzelner Personen. Sie tun dies im Stillen, selbstlos und ohne grosses Aufhebens. Ihnen wird einmal die Ehre erwiesen und der rote Teppich ausgerollt.

An der Vernissage vom letzten Donnerstag präsentierte sich die KommBox, der kleine Ausstellungsraum im Eingangsbereich des Gemeindehauses, besonders vornehm. Ober einem roten Teppich schweben im 1-uftraum auf Augenhöhe aufgehängte Porträttafein der guten Geister. Auf der Rückseite der Tafeln sind respektvolle Texte, Worte der Anerkennung und Dankesbezeugungen aufgeführt.

Die Ausstellungsidee der Ausstellungsmacherinnen Tanja Bochsier und Evelyne Stillhard stiessen bei den Vernissagegästen auf ein positives Echo. Viele von ihnen haben sich vorgenommen, die 14. Ausstellung der KommBox bei weniger grossem Publikumsandrang noch einmal zu besuchen.

Evelyne Stillhard hatte die zündende Idee, den Menschen, die sich auf lokaler Ebene selbstlos und uneigennützig für die Gemeinschaft engagieren, einmal ein Dankeschön auszurichten, ihnen sozusagen den roten Teppich auszurollen. Sie alle, die sich im Stillen und manchmal im Verborgenen in irgendeiner Weise für die Allgemeinheit einsetzen, sollten öffentlich geehrt werden. Der Aufruf in der Bevölkerung, gute Geister aufzuspüren fand Anklang. Ohne Rücksicht auf Alter, Geschlecht oder Beruf wurden zahlreiche Meldungen in die aufgestellte Urne gelegt. Sogar ein gutmütiger Hofhund kam zu Ehren.

Nicht alle Gemeldeten wollten sich outen. Sie zogen es vor, anonym zu bleiben und im Hintergrund weiterzuwirken. Immerhin zwei Dutzend Personen waren spontan bereit, an der Präsentation mitzumachen. Die Vielfalt der Teilnehmerinnen und Teilnehmer ist erstaunlich gross. An einer Wand sind Requisiten ausgestellt, welche die Arbeit der guten Geister veranschaulichen.

Präsidiale Würdigung

In seiner Ansprache fragte Gemeindepräsident Ruedi Bieri, ob es in unserer im Allgemeinen gut organisierten Gesellschaft noch zusätzlich gute Geister brauche. Selbstverständlich brauche es sie, sagte er. Ihrem wertvollen Wirken, zum Beispiel in der Nachbarschaftshilfe, sind keine Grenzen gesetzt. Die guten Geister sind für ein harmonisches Zusammenleben enorm wichtig. Die Behörden sind allen guten Geistern, die unaufgefordert im Hintergrund wirken.

Die Ausstellung dauert bis zum 18. Februar 2010. Sie kann während den Öffnungszeiten der Gemeindeverwaltung besucht werden: Montag von 8 bis 11.30 Uhr und 16 bis 18.15 Uhr, Dienstag und Donnerstag von 8 bis 11.30 Uhr und Mittwoch von 8 bis 11.30 Uhr und 14 bis 16.30 Uhr.

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