Kampf gegen Mafia

Roberto Saviano bereut sein Mafia-Buch «Gomorrha»

Mafia-Kenner Roberto Saviano bereut seinen Kampf (Archiv)

Mafia-Kenner Roberto Saviano bereut seinen Kampf (Archiv)

Der italienische Bestseller-Autor Roberto Saviano bereut es, über die Mafia geschrieben zu haben. «Ich habe in den Abgrund geschaut und mich in ein Monster verwandelt», sagte der 33-Jährige, der seit Erscheinen seines Tatsachenromans «Gomorrha» im Jahr 2006 unter Polizeischutz lebt.

"Ich bin so vielen bizarren Personen begegnet, habe unglaubliche Geschichten gehört. Irgendwann habe ich angefangen, selbst wie ein Mafioso zu denken, allem und jedem zu misstrauen", erzählte Saviano der "Welt am Sonntag".

Auch seine Familie müsse sich verstecken und sich an geheimen Orten aufhalten, sagte Saviano. "Dieses Buch hat mein Leben zerstört. Es ist wichtig zu berichten, keine Angst zu zeigen, sich nicht zum Schweigen bringen zu lassen. Aber genau so wichtig ist es, seine Strasse zum Glück zu verteidigen."

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