Oper

Oper Schenkenberg spart Abbruch-Kosten

Freilicht-Vorstellungen der Oper «Carmen» in Schinznach-Dorf der Oper Schenkenberg.

«Carmen»-Premiere: Zigeunerin begeistert die Schweiz

Freilicht-Vorstellungen der Oper «Carmen» in Schinznach-Dorf der Oper Schenkenberg.

Die Oper Schenkenberg verkauft die Kulisse der Oper «Carmen» an einen erfahrenen holländischen Produzenten – für einen symbolischen Geldbetrag.

Vor gut einer Woche hat die Oper Schenkenberg das Stück «Carmen» zum letzten Mal aufgeführt. Nun hätte die aufwändige Kulisse, eine spanische Stierkampfarena, für teures Geld abgebrochen und verschrottet werden müssen. Doch soweit kommt es nicht.

Oper Schenkenberg spart 60 000 bis 70 000 Franken

Wie das Regionaljournal Aargau/Solothurn von Schweizer Radio DRS berichtet, hat ein «erfahrener» Produzent aus Holland die «Carmen»-Kulisse für einen «symbolischen Betrag» aufgekauft. Die Oper Schenkenberg spart damit nach Angaben von Peter Bernhard, dem Präsidenten und künstlerischen Leiter, rund 60 000 bis 70 000 Franken.

Der Produzent, der nicht namentlich genannt wurde, will die Kulisse offenbar im nächsten Sommer wieder verwenden. Gemäss Präsident Peter Bernhard würde man dem Produzenten für eine Wiederaufführung auch die Kostüme und allenfalls die Inszenierung und die Sänger zur Verfügung stellen.

«Carmen» bald in Holland, Spanien oder Südfrankreich

Die Chance, dass die Oper Schenkenberg mit «Carmen» im Ausland gastiert, sei deshalb gross, vermeldete das Regionaljournal weiter. Als mögliche Aufführungsorte wurden Holland, aber auch Südfrankreich und Spanien genannt.

Diesen Donnerstag beginnt gleichwohl der Abbau der Kulisse in Schinznach-Dorf. 1500 Einzelteile werden in mehrtätiger Arbeit auf acht bis neun Lastwagen verladen und nach Polen transportiert. Dort will sie der holländische Produzent bis zum nächsten Sommer günstig zwischenlagern. (bau)

Meistgesehen

Artboard 1