Dokumentarfilm

Neue Moore-Doku heisst «Capitalism: A Love Story»

Dokumentarfilmer Michael Moore (Archiv)

Dokumentarfilmer Michael Moore (Archiv)

Der amerikanische Dokumentarfilmer Michael Moore hat den Titel für seine neue Dokumentation bekannt gegeben: «Capitalism: A Love Story». Diesmal nimmt sich Moore des Kapitalismus an.

In einer Mitteilung des Studios Overture Films frotzelte der Oscar-Preisträger ("Bowling for Columbine"), dass es an der Zeit gewesen sei, einen "Beziehungsfilm" zu drehen. "Es wird der perfekte Date Film sein.

Er hat alles - Lust, Leidenschaft, Romantik und 14 000 Jobs, die jeden Tag gestrichen werden." Es handle sich um eine "verbotene Liebe" namens Kapitalismus, kommentierte Moore bissig.

Die satirisch-böse Abrechnung mit denen, die aus Moores Sicht an der Finanz- und Bankenkrise schuld sind, läuft in den USA Anfang Oktober an. In der Deutschschweiz ist der Film ab dem 22. Oktober zu sehen.

Im Juni hatte Moore für den damals noch namenlosen Film in einem Teaser-Video zu einer grosszügigen Spende aufgerufen. Bitte helfen Sie denen, die von der Wirtschaftskrise schwer getroffen wurden, bettelt der Doku-Filmer in dem Video grinsend und hält eine Spendenbüchse für verarmte Banker, Manager und Vorstandsbosse bankrotter Konzerne hoch.

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