Seit sie ein Kind hat, besucht sie viel öfter Ausstellungen. Denn früher hat die Architektin Anja Beer hundert Prozent oder mehr gearbeitet, seit Ellis auf der Welt ist, hat sie auf 60 Prozent reduziert. An ihren freien Nachmittagen nimmt sie ihn dann mit in ein Museum oder, nun zum ersten Mal, an die Art Basel. Das geht besonders unkompliziert: «Wir wohnen gleich ums Eck.» Das neunmonatige Baby zappelt in Beers Armen; es würde die «14 Rooms» am liebsten kriechend selbst erkunden. Aber es scheint ihm auch so zu gefallen: «Ich habe gestaunt, dass er wirklich die Kunst anschaut und nicht die Leute rundherum.»

Anja Beer:

Seit sie ein Kind hat, besucht sie viel öfter Ausstellungen. Denn früher hat die Architektin Anja Beer hundert Prozent oder mehr gearbeitet, seit Ellis auf der Welt ist, hat sie auf 60 Prozent reduziert. An ihren freien Nachmittagen nimmt sie ihn dann mit in ein Museum oder, nun zum ersten Mal, an die Art Basel. Das geht besonders unkompliziert: «Wir wohnen gleich ums Eck.» Das neunmonatige Baby zappelt in Beers Armen; es würde die «14 Rooms» am liebsten kriechend selbst erkunden. Aber es scheint ihm auch so zu gefallen: «Ich habe gestaunt, dass er wirklich die Kunst anschaut und nicht die Leute rundherum.»

«Silent», still ist das Wort, das der Schatten eines Drahtgebildes wirft. Ein Kunstwerk in der Volta-Messe, das Jotham Bisang besonders inspirierend findet. Dass er die Stille an sich aber selten geniesst, darauf deutet der Kopfhörer hin, den er um den Hals trägt, Marke Skullcandy - was wiederum die Firma ist, bei der er als Grafiker arbeitet. Er sei zudem Strassenkünstler. «Jeder Künstler hört Musik, wenn er Kunst macht», sagt er. Vielleicht könne er seiner Firma nahe bringen, auch als Sponsorin von Künstlern und Kunstevents aufzutreten, bisher habe diese sich vor allem auf den Sportsektor konzentriert. Jotham (hebräisch für: Jehova hat es vollkommen gemacht) wünsche sich, dass Kunstmuseen und Messen in Zukunft so zugänglich, offen und eintrittsfrei sein werden wie Strassenkunst.

Jotham Bisang:

«Silent», still ist das Wort, das der Schatten eines Drahtgebildes wirft. Ein Kunstwerk in der Volta-Messe, das Jotham Bisang besonders inspirierend findet. Dass er die Stille an sich aber selten geniesst, darauf deutet der Kopfhörer hin, den er um den Hals trägt, Marke Skullcandy - was wiederum die Firma ist, bei der er als Grafiker arbeitet. Er sei zudem Strassenkünstler. «Jeder Künstler hört Musik, wenn er Kunst macht», sagt er. Vielleicht könne er seiner Firma nahe bringen, auch als Sponsorin von Künstlern und Kunstevents aufzutreten, bisher habe diese sich vor allem auf den Sportsektor konzentriert. Jotham (hebräisch für: Jehova hat es vollkommen gemacht) wünsche sich, dass Kunstmuseen und Messen in Zukunft so zugänglich, offen und eintrittsfrei sein werden wie Strassenkunst.

«Kunst ist alles für mich», sagt Laura Aldridge aus Glasgow. Schon ihre Oma sei eine echte «Macherin» gewesen, wie eigentlich alle in ihrer Familie. «Ich bin von Kind an täglich überall von Kunst umgeben.» Sie selbst benutze alltägliches Material, um daraus ihre Erfahrungen zu formen. Die Art Basel besucht die Künstlerin dieses Jahr zum ersten Mal. Möchte sie einmal weltberühmt und reich werden mit ihrer Kunst? «Nein, ich möchte einfach genug Geld verdienen, um weitermachen zu können.» Wie Aldridges bunte Kunstwelt aussieht, kann man sich auf ihrer Webseite ansehen: www.lauraaldridge.co.uk

Laura Aldridge:

«Kunst ist alles für mich», sagt Laura Aldridge aus Glasgow. Schon ihre Oma sei eine echte «Macherin» gewesen, wie eigentlich alle in ihrer Familie. «Ich bin von Kind an täglich überall von Kunst umgeben.» Sie selbst benutze alltägliches Material, um daraus ihre Erfahrungen zu formen. Die Art Basel besucht die Künstlerin dieses Jahr zum ersten Mal. Möchte sie einmal weltberühmt und reich werden mit ihrer Kunst? «Nein, ich möchte einfach genug Geld verdienen, um weitermachen zu können.» Wie Aldridges bunte Kunstwelt aussieht, kann man sich auf ihrer Webseite ansehen: www.lauraaldridge.co.uk