Oper

Monumentale «Aida"-Wiederaufnahme auf der Seeebühne in Bregenz

Blick auf die Seebühne während der Hauptprobe

Blick auf die Seebühne während der Hauptprobe

Österreichs Bundespräsident Heinz Fischer hat am Mittwoch die 65. Bregenzer Festspiele feierlich eröffnet. Im Mittelpunkt steht bis zum 22. August die Wiederaufnahme der Verdi-Oper «Aida» auf der Seebühne. Die Vorstellungen sind zu drei Vierteln ausverkauft.

Neben der monumentalen "Aida"-Inszenierung von Graham Vick erlebt im Festspielhaus die Oper "Die Passagierin" des vergessenen Komponisten Mieczyslaw Weinberg ihre szenische Uraufführung. Unter dem Motto "In der Fremde" stehen gegen 100 Veranstaltungen auf dem Programm.

Festspielpräsident Günter Rhomberg hiess unter zahlreichen Gästen auch Zofia Posmyz willkommen, welche die Romanvorlage zur 1968 von Mieczyslaw Weinberg komponierten Oper "Die Passagierin" schrieb. "Ihr persönliches Schicksal als ehemalige Insassin eines Konzentrationslagers berührt uns alle tief", sagte Rhomberg.

Bundespräsident Fischer rief in seiner Ansprache zu mehr Sensibilität für das Schicksal anderer Menschen auf. Er appellierte an die junge Generation, grenzüberschreitend das zu sehen, was sie alle verbinde, "nämlich die gemeinsame Menschenwürde". Letztlich sei jeder Mensch in seinem Leben in manchen Situationen auch ein Fremder.

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