Die britischen Medien beriefen sich am Donnerstag auf den Londoner Kunstexperten Kieran McCarthy.

Der Händler wollte das künstlerisch gestaltete Ei ursprünglich zum Materialwert weiterverkaufen - bekam aber nicht mehr als seinen Einkaufspreis geboten. So tippte er die Worte "Ei" und "Vacheron Constantin" - den Namen der Uhr, die sich in dem Kunstwerk befindet - in die Internet-Suchmaschine Google.

Auf diese Weise kam ein Prozess in Gang, der den Mann zum Londoner Fabergé-Experten Kieran McCarthy führte und ihn schliesslich zum Millionär machte. Der Wert des Kunstwerks wird auf rund 24 Millionen Euro geschätzt. Das Ei, vom Petersburger Hof-Kunstschmied Carl Peter Fabergé gefertigt, hatte Zar Alexander III. im Jahr 1887 seiner Gemahlin Maria Fjodorovna zu Ostern geschenkt.

McCarthy, der das Ei nach eigenen Angaben auf einem Küchentisch in einem kleinen Ort im Mittleren Westen in Augenschein genommen hat, bezeichnete es laut den Berichten als "unglaublichsten aller Funde". McCarthy kaufte das Ei im Auftrag eines privaten Sammlers an. Es soll Mitte April für einige Tage in London ausgestellt werden.