15. "Cinéma Tous Ecrans"

«Lost Persons Area» von Caroline Stubbe zum besten Film gekürt

Preisverleihungen am Filmfestival Cinéma Tous Ecrans

Preisverleihungen am Filmfestival Cinéma Tous Ecrans

«Lost Persons Area», der erste Spielfilm der Belgierin Caroline Stubbe, hat am Filmfestival «Cinéma Tous Ecrans» den Reflet d'or für den besten Film gewonnen. Die 15. Ausgabe des Genfer Festivals ist zugleich die letzte für Generaldirektor Léo Kaneman.

"In der 15. Ausgabe bestätigt sich das Festival als Begegnungsplattform des internationalen Kinos und Fernsehens sowie der internationalen Multimediaarbeit", sagte Kaneman. Nach 15 Jahren tritt der Festivalgründer seinen Posten am 1. Dezember an Claudia Durgnat ab.

"Lost Persons Area" habe die Jury durch "die Originalität und Tiefe beeindruckt, mit der die Regisseurin uns in das Universum des Filmes hineinführt", sagte Jury-Präsident David Streiff vor den Medien. Der Entscheid für die Preisverleihung fiel denn auch einstimmig.

Den Reflet d'or für die beste Regiearbeit erhielt "Tamo I Ovde" ("Here & There"), ein serbisch-deutsch-amerikanischer Film von Darko Lungulov. Dieses Werk, das zwei Migrationsschicksale in New York und Belgrad erzählt, erhielt ausserdem den Preis für die beste internationale Kritik.

Ebenfalls im internationalen Wettbewerb erhielt Adèle Haenel für ihre Rolle im TV-Film "Déchaînées" des Schweizers Raymond Vouillamoz den Preis für die beste weibliche Darstellerin.

Als bester männlicher Darsteller wurde Riz Ahmed, Hauptdarsteller in "Shifty", ausgezeichnet. Der Film des Briten Eran Creevy erhielt zudem den Preis der Jugendjury. Der Publikumspreis ging an den belgisch-kanadischen Film "Un ange à la mer" von Frédéric Dumont.

Die 15. Ausgabe des Filmfestivals "Cinéma Tous Ecrans" geht am (morgigen) Sonntag zu Ende. Die Organisatoren rechnen mit einem ähnlichen Interesse wie 2008, wie Kaneman sagte. Im vergangenen Jahr besuchten rund 30'000 Personen das Festival.

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