Reina Gehrig, die Geschäftsleiterin der Literaturtage, machte sich in ihrer Ansprache ein paar Gedanken zum Begriff «Zivilgesellschaft». «Wir, die wir jetzt hier versammelt sind, und die Literaturtage besuchen, bilden eine Art Zivilgesellschaft.» Für eine solche Gesellschaft sei es wichtig, dass diskutiert und insbesondere engagiert diskutiert würde.

Besonders auch an den Literaturtagen in Solothurn, die ab Freitag bis zum Sonntag für Autoren, Leser, Verleger und Übersetzer die richtigen Auftrittsmöglichkeiten schaffe. «Man muss selbst vor die Haustüre treten, und nachsehen, was es gibt», zitierte Gehrig Gottfried Keller.

Die zweite Rednerin des Abends, die Direktorin des Bundesamtes für Kultur Isabelle Chassot, bedankte sich für die Einladung nach Solothurn. Literatur sei wichtig, eine Art Heimat, sie biete spannende Entdeckungsreisen und speichere Lebenswissen. «Die Literaturtage in Solothurn sind etwas Besonderes, nämlich ein Volksfest für alle, die daran teilnehmen.»

Das Duo «Canaille du Jour» mit MC Graeff (Gesang) und Christov Rolla (Piano), sowie der Autor Jens Nielsen umrahmten dieses Eröffnungsfest mit ihren literarisch-angehauchten Darbietungen.