Vom literarischen Kinderprogramm über Buchvernissagen und Krimilesungen bis zum Spoken-Word-Event war vom 23. bis 25. Oktober für jeden Geschmack etwas dabei. Im Einsatz standen 150 Autorinnen und Autoren - hauptsächlich aus der Schweiz, aber auch aus Ägypten, Ungarn und Argentinien.

Theater, Verlagshäuser und Buchhandlungen platzten aus allen Nähten; fast alle Lesungen waren ausverkauft, wie der Zürcher Buchhändler- und Verlegerverein (ZBVV) mitteilte.

Mit der sechsten Ausgabe habe sich das Lesefestival endgültig etabliert. Man sei dem Ziel, Lesekultur wieder zum Teil des Alltags werden zu lassen, ein bedeutendes Stück näher gekommen ist.

"Die lange Nacht der kurzen Geschichten" fand erstmals 2001 statt. Weitere Ausgaben folgten 2002, 2004, 2005, 2007 und 2009. Im Jahr 2007 besuchten rund 20'000 Interessierte eine der rund 80 Veranstaltungen.