Die Ausstellung verbindet drei Generationen der Familie und spannt den Bogen von der Malerei über die Literatur, die Musik und angewandte Kunst bis hin zur Wissenschaft, wie die Museumsverantwortlichen am Donnerstag vor den Medien erklärten. Die Schau beginnt mit einer Vernissage am Freitag, 4. September, und dauert bis am 22. November.

Ausgangspunkt ist der Maler Ernst Morgenthaler, der zu den wichtigsten figurativen Malern der Schweizer Kunst in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts gehörte. Seine Frau Sasha Morgenthaler-von Sinner wurde mit ihren Sasha-Puppen weltberühmt.

Zu den wichtigsten Protagonisten der Ausstellung gehört auch der Psychiater Walter Morgenthaler. Mit seiner Publikation über Adolf Wölfli und als Wegbereiter des heutigen Psychiatriemuseums steht er am Anfang des kunsthistorischen Diskurses über die Art Brut.