Kulturpreis für «Kultur im Sternensaal»

Eva Keller, die Präsidentin des Vereins Kultur im Sternensaal, freut sich über die öffentliche Anerkennung. (Bild: ba)

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Eva Keller, die Präsidentin des Vereins Kultur im Sternensaal, freut sich über die öffentliche Anerkennung. (Bild: ba)

Der Verein Kultur im Sternensaal bekommt den Wohler Kulturpreis 2009. «Keine Frage, der Verein verdient diese Auszeichnung», sagt der Wohler Kulturkommissionspräsident, Gemeinderat Christian Müller.

Jörg Baumann

Die Geburtsstunde des Vereins Kultur im Sternensaal schlug am 24. Oktober 1987. Im kleinen, aber urchigen Saal neben dem Restaurant Sternen entwickelte sich eine Kleinkunstkultur, die ihre Kreise über Wohlen hinauszieht. Die Vereinsmitglieder sind ehrenamtlich tätig. Weit über 700 Vorstellungen gingen seit 1987 über die Bühne. Literaten wie Franz Hohler gastierten schon im Sternensaal, dann aber auch andere berühmte oder weniger bekannte Kleinkünstlerinnen und -künstler aus der Theater-, Kabarett- und Musikszene.

Vier Eigenproduktionen

Vorbildlich kümmert sich der Verein auch um das Nachwuchspublikum, die Kinder und die Jugendlichen, und bietet ihnen auf sie zugeschnittene Vorstellungen. Dabei kommen im Sternensaal auch die Eigeninszenierungen nicht zu kurz. Die bisherigen vier Theaterproduktionen «De letscht Wunsch», «De Deserteur», «Wohle Wandeling» und «Tschingg» fanden den Weg zu einem dankbaren Publikum.

Für den Präsidenten der Wohler Kulturkommission, Gemeinderat Christian Müller, ist es sonnenklar: «Der Verein Kultur im Sternensaal hat schon sehr viel für das kulturelle Leben von Wohlen geleistet. Er ist jetzt mit dem Kulturpreis an der Reihe. Der Preis soll eine öffentliche Anerkennung der grossen Arbeit sein, die der Verein mit viel Herzblut verrichtet.»

Übergabe am 17. Oktober

Der Preis wird von der Einwohnergemeinde Wohlen verliehen. Er beläuft sich auf immerhin 5000 Franken. Die Preisübergabe findet am Samstagabend, 17. Oktober, im Wohler Sternensaal statt. Dies im Anschluss an die vielversprechende Vorführung «Schwein, Weib und Gesang» des Theaters Fleisch & Pappe aus Trogen.

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