Leo Erne

«Krug von Bad Zurzach» verliehen

Preisübergabe: Leo Erne, Monica Fabbri-Edelmann und Kurt Schmid (von links). (mhu)

Preisübergabe Krug von Bad Zurzach

Preisübergabe: Leo Erne, Monica Fabbri-Edelmann und Kurt Schmid (von links). (mhu)

Für ihre aussergewöhnliche Leistung erhalten Leo Erne und Kurt Schmid den Kurortpreis «Krug von Bad Zurzach».

Michael Hunziker

Das Buch «Zurzibiet - Der Mensch im Mittelpunkt» hat sich zum Bestseller entwickelt. Leo Erne aus Döttingen und Kurt Schmid aus Lengnau haben das Konzept für das Werk erarbeitet und als Herausgeber den Inhalt und die Gestaltung geprägt.

Für ihre Verdienste für die Region haben sie gestern Donnerstag den Kurortpreis «Krug von Bad Zurzach» erhalten. Übergeben wurde der Preis von Monica Fabbri-Edelmann, die für ihre Mutter Margrit Edelmann einsprang. Musikalisch umrahmt wurde die Feier im Café spécial Höfli in Bad Zurzach von Gregor Loepfe am Klavier und von Tanja Schmid, Gesang, der Tochter des Preisträgers Kurt Schmid.

Überwältigt, berührt, dankbar

Er sei überwältigt, berührt und zutiefst dankbar für die Anerkennung und - «ehrlicherweise» - auch ein wenig stolz, meinte Leo Erne. Weil es für den Erfolg Mütter und Väter brauche, dankte er seiner Familie und allen, die ihn gefördert und gefordert haben. Kurt Schmid sprach von einem gefreuten Moment und erwähnte speziell seine Frau, die ihn stets unterstütze. Er arbeite sehr gerne und suche die Vielfältigkeit, sagte Schmid.

Beat Edelmann, Präsident der Stiftung Bad Zurzach, hielt die Laudatio. Das Buch «Zurzibiet - Der Mensch im Mittelpunkt» zeige die Region als Einheit, als lebenswertes Stück Erde mit lebensfroher Bevölkerung und schaffe Identität, stellte Edelmann fest. «Noch mehr. Das Werk über unsere Gebietseinheit weckt ein Gefühl der Zusammengehörigkeit, der Verbundenheit.»

Den Preis mehrfach verdient

Die identitätsstiftende Ausstrahlung sei der Grund für die Verleihung des «Kruges von Bad Zurzach», fuhr Edelmann fort. «Die Preisträger haben einen wichtigen Beitrag geleistet, unserem Bezirk, dem Zurzibiet, ein Gesicht zu geben», sagte der Präsident der Stiftung Bad Zurzach. Und genau das sei entscheidend: «Denn nur wer ein Gesicht hat, wird richtig wahrgenommen. Und nur, wer als Region überhaupt wahrgenommen wird, kann seine berechtigten Interessen nachhaltig vertreten und durchsetzen.»

Er glaube, so der Referent weiter, «dass die beiden Preisträger dieses Werk nur schaffen konnten, weil sie mit dem Zurzibiet tief verbunden sind, hier starke Wurzeln geschlagen haben». Es sei ein Buch entstanden, «das jetzt schon ein wertvolles Kulturgut und wichtiges Zeitdokument unserer Talschaften darstellt», meinte Edelmann.

Für Leo Erne wie für Kurt Schmid gelte: «Sie sind alle beide ein Glücksfall für das Zurzibiet. Sie strahlen beide ansteckende Lebensfreude aus. Sie leisten beide überdurchschnittlich viel und im Sinne des Gemeinwohls.» Kurz: «Sie haben dem Zurzibiet mit ihrer Publikation eine gehörige Portion Selbstbewusstsein eingeimpft, zu mehr Zusammengehörigkeit und Identität verholfen und damit den ‹Krug von Bad Zurzach› mehrfach verdient», fasste Edelmann zusammen.

Meistgesehen

Artboard 1