KKL Luzern

KKL trotz Wirtschaftskrise knapp in den schwarzen Zahlen

KKL muss Riesendach renovieren lassen

KKL muss Riesendach renovieren lassen

Auch das zehnjährige Kultur- und Kongresszentrum Luzern (KKL) spürt die Krise. Dennoch blieb es 2009 knapp in den schwarzen Zahlen. Im Hinblick auf die Erneuerung des Riesendaches sind Mängel festgestellt worden, die der Erbauerin angelastet werden.

Mit einem Fest für die Bevölkerung feiert das von Architekten Jean Nouvel geschaffene neue Wahrzeichen Luzerns am 10. Juli 2010 sein zehnjähriges Jubiläum. Für die Stadt ist das KKL nach wie vor eine Erfolgsgeschichte. Zwar spüre auch das KKL die Krise, doch habe es sich relativ gut gehalten, heisst es in einer Medienmitteilung.

Im vergangenen Jahr ging der Umsatz um 10 Prozent auf 29,01 Mio. Franken zurück. Betroffen davon waren alle Geschäftsbereiche. Zum sechsten Mal in Folge resultiert ein Gewinn, der allerdings mit 16'000 (Vorjahr: 302'000) Franken knapp ausgefallen ist. Insgesamt führte das KKL 2009 382 Veranstaltungen mit 375'000 (410'000) Besuchern durch.

Voraussichtlich ab 2012 muss das den Bau prägende, riesige Dach etappenweise einer umfassenden Erneuerung unterzogen werden. Laut Medienmitteilung leitet die Trägerstiftung des KKL aus festgestellten Mängeln Ansprüche gegen die ARGE TU ab, die den Bau als Totalunternehmerin erstellt hat.

Die tragende Stahlkonstruktion des Daches ist stabil. Erneuert werden müssen aber Teile der sekundären Holzkonstruktion sowie die Abdichtung und Eindeckung des Daches. Zugleich soll bei der Erneuerung auch das Problem der den See belastenden Kupferabschwemmung gelöst werden.

Verwandtes Thema:

Meistgesehen

Artboard 1