Film

Grossandrang beim Kurzfilmfestival «shnit» in Bern

Organisatoren ziehen positive Bilanz des Kurzfilmfestivals (Archiv)

Organisatoren ziehen positive Bilanz des Kurzfilmfestivals (Archiv)

Das Kurzfilmfestival «shnit», das erstmals sowohl in Bern wie in Köln stattfand, hat insgesamt 22'000 Besucher angelockt. Allein in Bern interessierten sich 20'000 Leute für die Kurzfilme, rund 5000 mehr als im Vorjahr, wie aus einer Mitteilung der Organisatoren hervorgeht.

Die Organisatoren vermelden lediglich einen "kleinen Wermutstropfen": Wegen des grossen Andrangs vergab die Polizei rund um das Festivalgelände offenbar zahlreiche Parkbussen. Ansonsten ist von einer sehr erfolgreichen "shnit"-Ausgabe die Rede.

Den Kurzfilm-Block "Svenskt Smagodis 1" hätten auch der schwedische Botschafter Per Thöressen und seine Gattin besucht, hiess es. Den internationalen Wettbewerb mit einem Preisgeld von 13'000 Franken gewann in der Kategorie mit Filmen über 10 Minuten Khen Shalem mit dem schon vielfach preisgekrönten Werk "On the Road to Tel Aviv".

Der Brite Laurie Hill erhielt 7000 Franken für "Photograph of Jesus" in der mittellangen Kategorie. Alle übrigen Preise des diesjährigen Festivals waren mit 5000 Franken dotiert. Bei den Filmen, die kürzer sind als 4 Minuten, siegte der Ire Michael Fortune mit "Terminal Communication".

Der Ungare Marton Szirmai holte für "Szalontüdo" den Publikumspreis. Im Schweizer Wettbewerb konnte sich Chris Niemeyer mit "Las Pelotas" durchsetzen. Das witzige Werk über ehrgeizige Väter und Fussball-Fans hatte bereits im August den Pardino d'oro für den besten Schweizer Kurzfilm am Filmfestival Locarno gewonnen.

Im deutschen Wettbewerb in Köln siegte "Amoklove" von Julia C. Kaiser. Die "shnit"-Organisatoren möchten in weitere europäische Städte expandieren, wie es im Communiqué weiter heisst.

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