Weltkulturerbe

Grenzüberschreitende Unesco-Kandidatur für Werk von Le Corbusier

Die Maison Blanche in Neuenburg (Archiv)

Die Maison Blanche in Neuenburg (Archiv)

La Chaux-de-Fonds, die Geburtsstadt von Le Corbusier, beteiligt sich mit dem baulichen Erbe des Schweizer Architekten an einer grenzüberschreitenden Kandidatur für das Unesco-Welkulturerbe. Die Kandidatur soll im Januar 2011 eingereicht.

Beim Dossier Le Corbusier handelt sich um eine transnationale Kandidatur: Der Vorschlag umfasst 19 Objekte Le Corbusiers in Frankreich, der Schweiz, Argentinien, Belgien und Deutschland, und wurde unter der Leitung Frankreichs erarbeitet.

In der Schweiz gehören das Maison Blanche und die Villa Schwob in La Chaux-de-Fonds, das Petite Maison in Corseaux VD und das Immeuble Clarté in Genf zur Serie der Werke, welche die Bedeutung Le Corbusiers für die moderne Architektur repräsentieren.

Prüfung voraussichtlich im Juni

Das Welterbekomitee hatte eine Ergänzung des Dossiers mit wenigen zusätzlichen technischen Elementen verlangt, so dass die Kandidatur im Januar noch einmal dem Welterbekomitee vorgelegt werden kann. Ende Juni soll die Kandidatur an der Sitzung des Komitees in Bahreïn geprüft werden.

Der 1887 in La Chaux-de-Fonds geborene, schweizerisch-französische Architekt Charles-Edouard Jeanneret alias Le Corbusier gilt als einer der wichtigsten Architekten des 20. Jahrhunderts.

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