Goldene Lola

Gold für «John Rabe» von Gallenberger - Ehrenpreis für Loriot

Einen Ehrenpreis für Loriot

Einen Ehrenpreis für Loriot

Florian Gallenberger hat bei der Verleihung des Deutschen Filmpreises für seinen historischen Kriegsfilm «John Rabe» die Goldene Lola gewonnen. Den Ehrenpreis für sein Lebenswerk erhielt der 85-jährige Humorist Vicco von Bülow alias Loriot.

Der aufwendig inszenierte Film "John Rabe" von Gallenberger erhielt insgesamt vier Preise: Als bester Film, für das beste Szenenbild und das beste Kostümbild. Ausserdem wurde der Titeldarsteller Ulrich Tukur mit dem Filmpreis in Gold geehrt.

Tukur spielt in der deutsch-französisch-chinesischen Koproduktion, einen deutschen Fabrikmanager, der 1937 in China rund 250 000 Menschen vor den Bombenangriffen der Japaner schützt.

Für seinen selbstlosen Einsatz wird John Rabe bis heute in China verehrt, manche bezeichnen in auch als "Oskar Schindler Chinas". Das Drama läuft in der kommenden Woche mit 750 Kopien in China an, das ist einer der grössten internationalen Filmstarts überhaupt in dem Land.

Der deutsche Filmpreis in Silber ging an das Familiendrama "Im Winter ein Jahr" von Oscar-Gewinnerin Caroline Link, Bronze erhielt "Wolke 9" von Andreas Dresen, der auch als bester Regisseur mit der Goldenen Lola geehrt wurde.

Ausserdem wurde Ursula Werner als beste Hauptdarstellerin für ihre mutige Rolle in diesem Film über Liebe und Sex im Alter "vergoldet".

Als beste Nebendarsteller wurden Sophie Rois ("Der Architekt" von Ina Weisse) und Andreas Schmidt für seinen Part als sprücheklopfender Band-Chef Gurki in der Komödie "Fleisch ist mein Gemüse" ausgezeichnet.

Die von der Deutschen Filmakademie verliehenen Preise werden vom Kulturstaatsministerium mit insgesamt 2,8 Millionen Euro finanziert. Damit ist der Deutsche Filmpreis der höchst dotierte Kulturpreis Deutschlands

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