Im neusten Band geht es um Leo. Der kleine Löwenaffe aus Brasilien muss nach seiner Einreise in die Schweiz sofort in Quarantäne. Er ist verschüchtert, so dass er gar nicht essen mag. Globi zieht kurzerhand im Flughafen ein und kümmert sich um das Äffchen. Dort erlebt er viel Aufregendes und sieht auch hinter die Kulissen.

"Der Flughafen ist eine Welt voller Spannung, Aufregung und Technik", sagte Gisela Klinkenberg, Verlagsleiterin beim Globi Verlag am Mittwoch bei der Präsentation des neuen Buches am Flughafen Zürich. Seit Jahren stehe das Thema bei den Globi-Fans auf der Wunschliste ganz weit oben.

"Immer mehr Kinder sind schon einmal geflogen", sagte Klinkenberg. Mit dem neuen Globi-Buch könnten diese jetzt auch jene Bereiche am Flughafen kennenlernen, wo sie sonst nicht hinkommen. Der Illustrator Heiri Schmid habe grosse Arbeit geleistet. "Er ging überall hin und zeichnete dann alles sehr fachgerecht und stimmig."

Sehr erfreut über den neusten Streich zeigte sich auch Thomas Kern, Direktor der Flughafenbetreiberin Unique. "Meine Jugend war geprägt vom Leben Globis." Er sei 1960 mit dem 27. Band, "Globis toller Tag", als 7-Jähriger erstmals mit dem blauen Papagei geflogen. "In der Fantasie begleitete ich Gobi mit dem roten Propeller-Flugzeug."

Illustriert wurde "Globi am Flughafen" wieder von Heiri Schmid. Es ist der 11. Band, den der 73-jährige Illustrator gezeichnet hat. Die Verse stammen von Jürg Lendenmann, er dichtete zum vierten Mal für den Globi-Verlag. Das neue Buch erschien gleichzeitig auch in englischer und französischer Sprache.

Kreiert wurde die Figur vom blauen Vogel mit karierter Hose und Beret 1932 von der Reklameabteilung des Warenhauses Globus zum 25-Jahr-Jubiläum. 1944 wurde Globi ausgegliedert und in eine eigene Verlags-Firma integriert. Anfang 2007 hatte der Orell Füssli Verlag den Globi-Verlag von der Migros-Tochter Globus übernommen.