Tixi

Gemeinsamer Einsatz für Region

Die Ämtler Service-Club-Mitglieder Kurt Huwyler (Präsident Kiwanis), Beat Burkard, Ernst Jud, Urs Bregenzer, Armin Hiltpold (Präsident Rotary) und Arthur Ebnöther (von links) mit Klaus Riesenmey, Präsident von Tixi Säuliamt. (Bild Thomas Stöckli)

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Die Ämtler Service-Club-Mitglieder Kurt Huwyler (Präsident Kiwanis), Beat Burkard, Ernst Jud, Urs Bregenzer, Armin Hiltpold (Präsident Rotary) und Arthur Ebnöther (von links) mit Klaus Riesenmey, Präsident von Tixi Säuliamt. (Bild Thomas Stöckli)

Trotz Gemeindebeiträgen, Fahrgeldern sowie Frondienst ist Tixi Säuliamt auf Spenden und Sponsoren angewiesen, um den Fahrdienst aufrechtzuerhalten. Für ein neues Fahrzeug legten auch die Ämtler Service-Clubs zusammen.

Aus dem «Anzeiger» hat Ernst Jud, Alt-Gemeindepräsident von Hedingen und Mitglied im Lions Club Knonaueramt, erfahren, dass die Stiftung Tixi Säuliamt neue Fahrzeuge braucht. Beat Burkard, in demselben Club für Aktivitäten zuständig, fasste den Auftrag, die Kollegen vom Rotary- und vom Kiwanis-Club anzufragen. Die Idee kam an und vor einer Woche wurde vor dem Affoltemer Gemeindehaus die Finanzierung für das 44 000 Franken teure Auto übergeben. «Alle drei Clubs zahlen gleich viel», so Kurt Huwyler, Präsident vom Kiwanis Club Knonaueramt.

Weil Tixi Säuliamt mit den Fahrgeldern allein nur gerade die Hälfte seiner Ausgaben decken kann, werden neue Fahrzeuge in der Regel durch Spenden und Sponsoren mitfinanziert. «Allein der behindertengerechte Umbau eines Autos kostet gegen 20 000 Franken», erklärt Klaus Riesenmey, Präsident von Tixi Säuliamt. Dass nun die Kosten für den neuen rollstuhlgängigen Renault gleich zu 100% übernommen werden, sei ein Glücksfall, so Riesenmey.

Ganz diskret sind die Logos der drei Serviceclubs untereinander auf den vorderen Türen angebracht. Gemeinsame Aktionen der Ämtler Service-Clubs hat es auch in Vergangenheit schon gegeben. Die Basis dazu liefert ein jährliches Treffen. Kleine Sticheleien untereinander können Respekt und Achtung voreinander nicht verbergen. Schliesslich ist der Einsatz für die Region allen gemein. «Nicht überall wird man sich so schnell und problemlos einig», betont Ernst Jud.

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