Raubkunst

Frankreich retourniert antike Fresken an Ägypten

Husni Mubarak (r.) zu Besuch bei Nicolas Sarkozy

Husni Mubarak (r.) zu Besuch bei Nicolas Sarkozy

Ein seit Monaten schwelender Streit um antike Kulturgüter zwischen Frankreich und Ägypten ist beigelegt. Der französische Staatschef Nicolas Sarkozy gab seinem ägyptischen Kollegen Husni Mubarak in Paris symbolisch eines von fünf antiken Wandbildern zurück.

Sie stammen aus einem Pharaonengrab und waren bislang im Louvre ausgestellt gewesen. Die übrigen vier Fresken aus einem Grab im Tal der Könige in der Nähe von Luxor wurden der ägyptischen Botschaft in Paris zugestellt und sollen am Dienstag die Heimreise antreten.

Frankreich hatte im Oktober angekündigt, dass es die Fresken in den kommenden Wochen zurückgeben werde. Zuvor hatten die ägyptischen Denkmalschutzbehörden die Zusammenarbeit mit dem Louvre aufgekündigt, solange das französische Museum die "gestohlenen" Kunstschätze aus dem Grab eines ägyptischen Herrschergeschlechtes aus der Zeit zwischen 1550 und 1290 vor Christus behalte.

Der Louvre erklärte dazu, er habe die Fresken in den Jahren 2000 und 2003 "in gutem Glauben" gekauft.

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