Frankfurter Buchmesse

Frankfurter Buchmesse sieht keinen Grund zu Ausladung Chinas

Buchmesse-Direktor Jürgen Boos (2.v.l.)

Buchmesse-Direktor Jürgen Boos (2.v.l.)

Der Direktor der Frankfurter Buchmesse, Jürgen Boos, sieht keinen Grund, das Gastland China wieder auszuladen. Selbst bei einer Zuspitzung des Uiguren-Konflikts sei das für ihn keine Option, sagte er dem Journal auf «NDR Kultur».

Eine Ausladung wäre kein Signal, sondern "die Perversion unserer Einladung". Er setze weiter auf Diskurs und Dialog. Es gehe darum, wie das Gastland den Auftritt in Frankfurt nutze im Angesicht von mehr als 10'000 Journalisten auf der Messe, meinte Boos.

Er halte an seinem Ziel fest, Gespräche zu ermöglichen. China will rund 50 Autoren sowie mehrere 100 Verlage und mehr als 1000 Künstler zur weltgrössten Bücherschau (14. bis 18. Oktober) schicken. Rund 600 Veranstaltungen sind geplant.

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