Festival der Stille

Festival der Stille mit klingenden Namen

Voller Vorfreude: Lukas Baumgartner, Daria Zappa, Felix Vögele und Massimiliano Matesic (von links) beim Hermann-Suter-Brunnen. mhu

Vorfreude

Voller Vorfreude: Lukas Baumgartner, Daria Zappa, Felix Vögele und Massimiliano Matesic (von links) beim Hermann-Suter-Brunnen. mhu

«Wir freuen uns auf Topmusiker», sagen die Organisatoren des Festivals der Stille in Kaiserstuhl. «Wir hoffen, dass viele Zuhörer kommen und das vielseitige Programm schätzen und geniessen.»

Michael Hunziker

Historische Kulisse, spätsommerliche Atmosphäre und Kammermusik auf höchstem Niveau: Das zweite Festival der Stille in Kaiserstuhl wird in diesem Jahr an zwei Wochenenden stattfinden. Das erste steht unter dem Motto «Vom Rhein zur Donau». Die Gebiete an der Donau seien in der Musikgeschichte von grosser Bedeutung, sagen die künstlerischen Leiter Daria Zappa und Massimiliano Matesic. «Gespielt werden Kompositionen, die einen Bezug zum Wasser haben.»

Musiker aus ganz Europa

Übermorgen Freitag, 28. August, wird ein romantisches Kammermusikkonzert präsentiert. Das Ensemble Raro, dem Musiker aus ganz Europa angehören, interpretiert Werke von Franz Schubert, Robert Schumann und Gustav Mahler. Am Samstag folgt ein Liederabend mit Sopranistin Silke Schwarz und Massimiliano Matesic am Klavier. Nicht fehlen wird bei dieser Gelegenheit eine Hommage an den Kaiserstuhler Komponisten Hermann Suter.

Am zweiten Wochenende - am Freitag, 4. September - tritt auf dem überdachten Kirchplatz Pippo Pollina auf. Unter dem Titel «20 Jahre Pippo Pollina - italienische Nacht» wird im Städtchen am Rhein die mehrwöchige Tournee durch die Schweiz und durch Italien beginnen. Begleitet wird der sizilianische Barde vom Jugend-Sinfonie-Orchester Zürich. Daria Zappa und Massimiliano Matesic sprechen von einem Aufeinandertreffen von Pop und Klassik, von einem Experiment. «Das Ganze wird sicher spannend.»

Ebenfalls im Zelt auf

dem Kirchplatz wird am Samstag, 5. September, das Kinderkonzert «Aschenputtel» aufgeführt - mit musikalischer Begleitung der Xala, eines Xylofons, das am Boden liegt und auf dem ein Mensch tanzend Töne erzeugt. Eine Kaiserstuhler Erfindung übrigens.

Am Barock-Konzert vom Samstagabend gesellen sich der Weltklasse-Blockflötist Maurice Steger sowie der Cembalist Naoki Kitaya zum renommierten Casal Quartett. Am Sonntag wird das Festival der Stille mit Gottesdienst, Chileplatzfäscht sowie mit Konzerten mit Musikern aus der Region zu Ende gehen.

«Erwartungen übertroffen»

Für den kulinarischen Bereich ist Urs Schumacher von der Fischbeiz Alte Post zuständig. Er bietet exklusive Festival-Menüs an. An einer Bar werden die Weinproduzenten Sandra und Lukas Baumgartner aus Tegerfelden Rebensaft kredenzen, edle rote und weisse Tropfen aus dem eigenen Keller.

Auch beim zweiten Festival der Stille könne auf die Unterstützung der Unternehmungen aus der Region gezählt werden, sagt Felix Vögele, der zusammen mit Simon Knecht für die Organisation verantwortlich zeichnet. Vom Aufbau bis zur Technik werde mit Profis zusammengearbeitet.

Einem Erfolg, wie bei der ersten Durchführung im letzten Jahr, soll nichts im Wege stehen. «Der Vorverkauf wird rege benützt, unsere Erwartungen wurden bereits übertroffen», sagt Felix Vögele. «Das Festival soll das kulturelle Leben zwischen Basel und Schaffhausen bereichern.»

Informationen zu Programm und Vorverkauf sind zu finden unter www.festivalderstille.ch.

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