Kunst

Fälschung im Zürcher Kunsthaus: Ist der van Gogh nicht echt?

Eine Fäschung? Vincent van Goghs «Mann mit der Pfeife».

Eine Fäschung? Vincent van Goghs «Mann mit der Pfeife».

Das weltberühmte Bild des Pfeife rauchenden Vincent van Gogh mit verbundenem Ohr soll kein Selbstbildnis, sondern eine Fälschung sein. Das Zürcher Kunsthaus, wo das Gemälde hängt, dementiert die Fälschungsvorwürfe.

Der «Mann mit der Pfeife» von Vincent van Gogh ist eines der berühmtesten Bilder im Zürcher Kunsthaus. Nun stellt die «Weltwoche» die Echtheit des Bildes in Frage. Das Bild von Vincent van Gogh mit verbundenem Ohr sei nicht von ihm selber. Gemalt haben soll es viel mehr der Zeichnungslehrer Emile Schuffenecker. Er soll eine Schwarz-Weiss-Fotografie als Vorlage benutzt haben. Die «Kopie» sollte demnach eine Art Hommage an den verstorbenen Künstler darstellen.

1902 habe Schuffenecker das Bild für 3000 französische Francs an den Weinhändler und Mäzen Gustave Fayet weiterverkauft - nachdem es bereits in mehreren Ausstellungen als Van-Gogh-Original präsentiert worden war..

Der «Mann mit der Pfeife» ging über die Jahre durch mehrere Hände und hängt derzeit im Zürcher Kunsthaus als Dauerleihgabe.
Der Pressesprecher des Zürcher Kunsthauses, Björn Quellenberg, dementiert die Fälschungsvorwürfe gegenüber dem «Tages-Anzeiger»: «Das Kunsthaus ist von der Echtheit des Bildes überzeugt und stützt sich auf das Urteil zahlreicher Fachleute, unter anderem des Van-Gogh-Experten Walter Feilchenfeldt.» (rsn)

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