Vom ersten Halbfinale werden ausser Belgien und Griechenland die meisten Teilnehmer von den britischen Buchmachern im Mittelfeld oder im hinteren Drittel geführt. Chancen ausrechnen dürfen sich neben den Griechen und Belgiern Serbien, die Slowakei und Albanien.

Michael von der Heide hat am Donnerstag dagegen sieben bis acht Konkurrenten aus den Top Ten der diversen Wettbüros gegen sich, darunter die favorisierten Aserbaidschan, Armenien, Israel, Schweden und die Türkei. Nur wenn sein "Il pleut de l'or" unter die ersten zehn kommt, darf "unser Goldkehlchen" am Samstag zum Finale antreten.

An jedem der Halbfinals kämpfen 17 ausgeloste Teilnehmer um die ersten zehn Ränge. Zu den 20, die weiter kommen, stossen am Samstag die fünf gesetzten: Die stärksten Geldgeber der European Broadcasting Union, Frankreich, Deutschland, Spanien und Grossbritannien, dazu Gastgeber und Vorjahressieger Norwegen.

Dass der norwegische Fanclub von der Heide verehrt, könnte dem St. Galler einzig helfen, wenn er ins Finale käme; in seinem Halbfinale können nur seine unmittelbaren Gegner-Länder abstimmen.