Um Chipperfields lichtdurchfluteten Quader besser in das umliegende Stadtquartier einzubetten, wurden die Grundfläche und das oberirdische Volumen um rund 6 Prozent auf 79'000 m3 verringert. Die Breite des Gebäudes wurde um 2,8 m reduziert. In der Fassade hat es mehr Fenster.

Neu hat das Gebäude zwei Haupteingänge und zwei grosszügige Nebeneingänge. Mit ihrer verbesserten Durchlässigkeit werde die zentrale Halle als Ort der Begegnung von Kunst und Publikum noch besser funktionieren, heisst es weiter. Der Garten habe nun die Funktion einer Drehscheibe.

Für die Partner und zukünftigen Bauherren der Kunsthaus-Erweiterung - Zürcher Kunstgesellschaft, Stadt Zürich und Stiftung Zürcher Kunsthaus - sei das Projekt nun realisierbar. Ende Oktober werden die Partner eine Projektgesellschaft gründen.

Die Gesamtkosten werden nach Aufrechnung der Bauteuerung und unter Einbezug der städtischen Reserven mit 180 Mio. Franken (Baukostenindex April 2008) veranschlagt. Der zugesagte Betrag der Zürcher Kunstgesellschaft beläuft sich auf 75 Mio. Franken.

Eröffnet werden soll der Erweiterungsbau 2015. Er soll die Platzprobleme des heutigen, 1910 erbauten Kunsthauses lösen. Derzeit können weniger als zehn Prozent der Sammlung gezeigt werden. Zudem wird die Sammlung E.G. Bührle in den Neubau einziehen.