Kultur
Eine «Braut», die gefällt

Auch wenn der Regen die Premierengäste nicht verschonte, sie waren allesamt begeistert von der «Verkauften Braut», der dritten Opern-Produktion im Hof von Schloss Hallwyl.

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1 Maria Fischer (Botschaftssekretärin), Jiri Beranek (Botschaftsrat der Tschechischen Republik)
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2 Irene Näf-Kuhn (Präsidentin Kuratorium), Brigitta Luisa Merki (Flamencotänzerin)
3 Lieni Füglistaller (Nationalrat) und Gattin Vreni
4 Landammann Roland Brogli bei seiner Grussadresse
5 Dieter Ruckstuhl (Schloss Heidegg), Thomas Frei (Schloss Hallwyl), Thomas Pauli-Gabi (Museum Aargau)
6 Kathrin Nadler (Vorstand Trägerverein, Grossrätin), Christoph Risi (Produktionsleiter), Regina Herr (Dramaturgin)
7 Max-Albrecht Fischer (Vorstand Gesellschaft zum Falken und Fisch) und Gattin Doris Fischer-Taeschler (Grossrätin)
8 Corina Eichenberger (Nationalrätin), Hans Ulrich Glarner (Abteilungsleiter Kultur des Kantons Aargau).

1 Maria Fischer (Botschaftssekretärin), Jiri Beranek (Botschaftsrat der Tschechischen Republik)

Leute

1 Maria Fischer (Botschaftssekretärin), Jiri Beranek (Botschaftsrat der Tschechischen Republik) | 2 Irene Näf-Kuhn (Präsidentin Kuratorium), Brigitta Luisa Merki (Flamencotänzerin) | 3 Lieni Füglistaller (Nationalrat) und Gattin Vreni |
4 Landammann Roland Brogli bei seiner Grussadresse | 5 Dieter Ruckstuhl (Schloss Heidegg), Thomas Frei (Schloss Hallwyl), Thomas Pauli-Gabi (Museum Aargau) | 6 Kathrin Nadler (Vorstand Trägerverein, Grossrätin), Christoph Risi (Produktionsleiter), Regina Herr (Dramaturgin) | 7 Max-Albrecht Fischer (Vorstand Gesellschaft zum Falken und Fisch) und Gattin Doris Fischer-Taeschler (Grossrätin) | 8 Corina Eichenberger (Nationalrätin), Hans Ulrich Glarner (Abteilungsleiter Kultur des Kantons Aargau).

Welch brutales Gegenstück zur Premiere von der «Schönen von Perth» im Jahr 2006: Damals schwitzten die Gäste bei tropischen Temperaturen in leichten Abendkleidern und Kurzarmhemden. Nun war man um Fleecejacken und robuste Regenjacken froh.

Der Begrüssungsapéro wurde vom Cateringbereich am Aabach ins Schlosscafé verlegt, und im zweiten Teil der Vorstellung regnete es derart intensiv, dass zur Sicherheit der Darsteller eine zusätzliche, wenn auch sehr kurze Pause eingeschoben werden musste.

Der allgemeinen Freude über die moderne Hallwyl-Inszenierung von Smetanas böhmischer Nationaloper tat dies keinen Abbruch. Tschechien hatte eigens Botschaftsrat Jiri Bernanek ins Seetaler Wasserschloss abdetachiert.

Vom musikalischen und gesanglichen Niveau auf der Schloss-«Bühne» sehr angetan war auch der Leiter der kantonalen Abteilung Kultur, Hans Ulrich Glarner. Ihm und seiner Gattin Maria gefiel vor allem das Betonmischer-Duett von Maria und Jenik: «Das hört man selten in dieser Qualität.»

Landammann Roland Brogli hat der Abend als Gesamtkunstwerk gefallen: «Sehr gute Sänger, originelles Bühnenbild und eine freche und aufmüpfige Inszenierung.» Schon bei seiner vorgängigen Grussadresse an die Premierenehrengäste zeigte er sich überzeugt, dass die Schloss-Hallwyl-Oper «sich bes-tens zur Imageförderung eignet».

Esther Egger als Präsident des Vereins Oper Schloss Hallwyl konnte zur ersten der zwei «Braut»-Premieren nicht weniger als drei weitere Nationalräte begrüssen. Dabei wunderte sich SVP-Vertreter Lieni Füglistaller, dass man ihm einen Platz links der Mitte zugeteilt hatte: «Rechts wäre wohl auch die Akustik besser gewesen».