Eurovision Song Contest

Deutschland gewinnt Eurovision Song Contest - Switzerland 2 Points

Die Deutsche Lena Meyer-Landrut gewinnt den Eurovision Song Contest

Die Deutsche Lena Meyer-Landrut gewinnt den Eurovision Song Contest

Die junge Deutsche Lena Meyer-Landrut gewinnt den Eurovision Song Contest. Nach dem Sieg kann sie den Triumph erst nicht fassen, feiert dann aber doch mit ihrem Entdecker Stefan Raab und stimmt gleich auch noch ein Lied für Deutschland an.

Die Deutsche Lena Meyer-Landrut hat den Eurovision Song Contest gewonnen. 28 Jahre nach dem Erfolg von Nicole mit «Ein bisschen Frieden» war das der zweite Sieg für Deutschland. Der Schweizer Michael von der Heide holte in seinem Halbfinal nur 2 Punkte.

Gemäss der in der Nacht auf Sonntag veröffentlichten Schlussabrechnung war dies das deutlich schlechteste Resultat des Wettbewerbs. Nur Slowenien, das mit einem allgemein belächelten Mix aus Hudigäggeler und Rock antrat, erzielte ebenfalls weniger als 10 Punkte, nämlich 6.

Von der Heide, der im Vorfeld vom norwegischen Fanclub favorisiert worden war, erhielt seine beiden Pünktlein von Georgien, das den Final als neuntes Land beendete.

Die 19-jährige Lena aus Hannover distanzierte mit "Satellite" die Konkurrenz deutlich. Mit 246 Punkten gewann Deutschland vor der Türkei (170 Punkte) und Rumänien (162). Damit findet der 56. Eurovision Song Contest 2011 in Deutschland statt.

ESC 2011: Hannover, Hamburg oder Köln?

Die Bürgermeister von Lenas Heimatstadt Hannover, sowie von Hamburg und Köln sollen sich laut Angaben der Nachrichtenagentur dpa schon bereit erklärt haben, den Wettbewerb 2011 auszutragen. Auch die Hauptstadt Berlin ist möglicher Austragungsort, zumal deren Bürgermeister Klaus Wowereit als bekennender Schwuler als potenzieller ESC-Fan gehandelt wird.

Der Sieg von "Satellite" wurde in Deutschland vor allem der Sängerin zugeschrieben, die ihre Karriere vor erst drei Monaten in Stefan Raabs Casting-Show "Unser Star für Oslo" startete.

Im Gegensatz zu fast allen Konkurrentinnen verzichtete sie auf sexy Chi-Chi und trat im kleinen Schwarzen auf. Ihr Song ist allerdings ein derartiger Ohrwurm, dass mit ihm wohl jede einigermassen stimmreine Sängerin gewonnen hätte.

Schweiz macht weiter mit

Der zweite Platz für die Türkei war verdient, aber dennoch überraschend, da der Beitrag in den Wetten nie so weit vorne gelegen hatte. Die Plätze drei und vier belegten mit Rumänien und Dänemark die einzigen beiden Duos im Teilnehmerfeld.

Die Schweiz war beim Finale in Oslo zum vierten Mal in Folge nicht mit von der Partie. Das Schweizer Fernsehen gab aber gleich nach dem "Abschiffer" am Halbfinale vom Donnerstag bekannt, dass es weiterhin am ESC teilnehmen wolle.

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