Storz' Schriftsteller-Kollege Martin Walser würdigte ihn in einem Nachruf in der "Süddeutschen Zeitung" als "Erzähler mit einem Feingefühl für Richtigkeit, Gerechtigkeit und Schicksalspointen, die moralisch nicht anfechtbar sind".

Der Adolf-Grimme-Preisträger setzte sich in seinen Filmen und Büchern oft mit zeit- und gesellschaftskritischen Themen auseinander. 2003 sorgte er mit dem ARD-Zweiteiler "Im Schatten der Macht" über den ehemaligen Bundeskanzler Willy Brandt für Aufsehen. Hochgelobt wurde auch der Fernsehfilm "Drei Tage im April" über KZ-Häftlinge in einem württembergischen Dorf.

Bekannte Werke sind auch das Fernsehspiel "Das tausendunderste Jahr" (1979), in dem zwei 16-Jährige das Jahr 1945 erzählen. Ebenfalls in der Zeit des Nationalsozialismus spielen sein Roman "Nebelkinder" und sein Buch "Die Freibadclique" über vier Jugendliche im Sommer 1944.