Limmi-Oskar

Chance für Jung-Filmer

«Das Limmattal ist mehr als nur Autobahn und Industrie: Grüne Flecken finden sich überall.» Bruno Hofer, Initiant des «Limmi-Oskars», hofft auf viele Filme über das Limmattal. (Bild: Malini Gloor)

Limmi-Oskar

«Das Limmattal ist mehr als nur Autobahn und Industrie: Grüne Flecken finden sich überall.» Bruno Hofer, Initiant des «Limmi-Oskars», hofft auf viele Filme über das Limmattal. (Bild: Malini Gloor)

Wer den «Limmi-Oskar» gewinnen will, muss sich beeilen: Am 31. Mai ist für Schulklassen und Schüler Anmeldeschluss. Zeit hat man danach aber genug, um den Film über das Limmattal zu drehen.

Malini Gloor

Welche Schülerin, welcher Schüler wollte nicht schon mal einen Film drehen? Neue, ausgefallene Ieen wurden entwickelt, doch haperte es an der Umsetzung und aus dem Filmprojekt wurde nichts.

Doch jetzt besteht die optimale Gelegenheit zu zeigen, was in einem oder in der ganzen Schulklasse steckt: Im Limmattal wird der «Limmi-Oskar» verliehen. Der Verein Standortförderung Limmattal möchte Schulklassen und einzelne Schülerinnen und Schüler animieren, einen Film über das Limmattal zu drehen.

Wie der Film gedreht wird, ist nicht wichtig. Vom einfachen Handy-Film über den professionell geschnittenen Film ist alles erlaubt. Wichtig ist aber die «Hauptperson»: Das Limmattal. Die Organisatoren möchten, dass die Wettbewerbs-Teilnehmer der Bevölkerung ausserhalb des Limmattals zeigen, wie es sich hier lebt. Wieso man hier lebt, wo die schönen Ecken sind, dass es Vorurteile sind, wenn man meint, Dietikon sei nur «die Agglomeration von Zürich».

Am Herzen liegt Bruno Hofer, Geschäftsführer der Standortförderung Limmattal, dass sich die Jugendlichen mit dem Thema auseinandersetzen. Er ist überzeugt, dass junge Menschen, die sich intensiv Gedanken über ihre Region machen, sich auch mehr um ihre Herkunft kümmern. «Das ist wichtig, schliesslich sind sie die Entscheidungsträger von morgen.»

Was ist unsere Region? Was bringt sie uns, was können wir ihr bringen? Fühlt man sich als Limmattalerin oder als Weiningerin, falls man dort lebt? Nimmt man Weiningen wahr im übrigen Limmattal? Weiss man, dass dort viele Reben wachsen und nicht nur die Autos auf der Autobahn vorbeidonnern? Diese und viele andere Fragen sollen sich die Teilnehmer stellen.

Dass dabei jede und jeder eigene Erkenntnisse gewinnt, ist ein positiver Zusatzeffekt des Limmi-Oskar-Wettbewerbs. Bruno Hofer betont, dass die Hilfe einer Lehrperson wichtig sei, da so Strukturen in das Projekt gebracht würden. «Wir können uns auch vorstellen, dass die Lehrerschaft im Sinne einer Projektwoche das Limmattal im Unterricht behandelt und so Ideen zum Film entwickelt werden.»

Auf der Website der Standortförderung Limmattal kann man sich für den Limmi-Oskar anmelden und Tipps holen. Interessant ist der Wettbewerb auch für Schüler aus dem nahen Aargau wie zum Beispiel Wettingen, Baden oder Würenlos.

Einreichen können die Teilnehmer ihren Film bis zum 30. September, später wird im Stadthaus Dietikon ein Anlass stattfinden, an dem die Filme gezeigt und die Gewinner bekannt gegeben werden.

Apropos Gewinn: Unter den ersten drei Gewinnern werden 5000 Franken in bar verteilt, gesponsert von der Zürcher Kantonalbank. Bruno Hofer ist sich sicher: «Ich vertraue den Lehrern. Sie werden ihre Schüler dazu motivieren, über das Limmattal zu berichten, sei es mittels Dokumentarfilm, Musikclip oder Trickfilm, der Art ist keine Grenze gesetzt.»

Infos: www.standort-limmattal.ch

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