Ugo Rondinone

Banales und Persönliches wird vereint

Der Künstler Ugo Rondinone erklärt anlässlich des Künstlergesprächs, dass den übergrossen Skulpturen Kleinformatiges, etwa die Abgüsse von Mandarinen, gegenüberstünden.  Foto: cfr

Banales und Persönliches wird vereint

Der Künstler Ugo Rondinone erklärt anlässlich des Künstlergesprächs, dass den übergrossen Skulpturen Kleinformatiges, etwa die Abgüsse von Mandarinen, gegenüberstünden. Foto: cfr

Zahlreiche Besucher liessen sich am Künstlergespräch von Ugo Rondinone in seine Welt der Kunst entführen. Noch bis zum 1. August kann die Ausstellung «Die Nacht aus Blei» im Kunsthaus Aarau bestaunt werden.

Carolin Frei

Der Schweizer Ugo Rondinone lässt sich von Banalem bis hin zu persönlichen Gegenständen inspirieren, um dies dann in seinen Werken umzusetzen. Der in New York lebende Künstler arbeitet dabei mit Darstellungsformen wie etwa Skulpturen, Malerei, Klang- und Rauminstallationen sowie Collagen. Bei der aktuellen Ausstellung im Kunsthaus diente Ugo Rondinone der Roman «Die Nacht aus Blei» von Hans Henny Jahnn als Inspirationsquelle. Angelehnt an diese Erzählung oszillieren seine Installationen zwischen traumähnlichen Landschaften und kulissenhaften Szenerien. Der Dualität von Tag und Nacht entsprechend, erstreckt sich die Ausstellung über zwei Museumsetagen.

Im Erdgeschoss ist etwa die Nachbildung eines uralten Olivenbaums - ganz in weiss gehalten - zu bestaunen. Oder aber ein Kamin, dessen Original bei einem Freund des Künstlers steht. So perfekt nachgebildet, dass einer der Besucher anlässlich des Künstlergesprächs - das von Museumsdirektorin Madeleine Schuppli geleitet wurde - überzeugend bemerkte: «Ich kann den Rauch riechen.»

Im Untergeschoss werden die schwarzen Arbeiten präsentiert, etwa die zwölfteilige Maskenserie Moonrise oder aber eine Klanginstallation. Die «Nacht aus Blei» vereint über 60 Werke und kann noch bis zum 1. August besucht werden.

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