Bestsellerverfilmung

Autor Pedro Lenz entdeckt immer neue Facetten an seinem «Goalie»

Pedro Lenz will bald seinen "Goalie" toppen (Archiv)

Pedro Lenz will bald seinen "Goalie" toppen (Archiv)

Seit drei Jahren ist Pedro Lenz mit «Der Goalie bin ig» unterwegs - als Krönung kommt nun die Verfilmung. Verleidet ist dem Autor die Figur nicht, überall entdeckt er sie neu: Die Litauer halten «Goalie» für ein Opferlamm, die Schotten für einen Glasgower Underdog.

Die Deutung der Litauer, nämlich dass den Junkie "Goalie", der seine Kollegen nicht verpfeift, religiöse Motive umtreiben, kam für Lenz bei einer Lesung im Baltikum völlig unerwartet. "Aha, schön", habe er sich gedacht, "aber beim Schreiben war mir das überhaupt nicht bewusst", sagte der Oberaargauer dem "Bieler Tagblatt".

Auch die Übersetzungen seines Bestsellers seien eine "Offenbarung". In der englischen Übersetzung etwa heisse die Strafanstalt Witzwil - die ja auch in der Wirklichkeit so heisst - "Jokeville".

Fans des Buches und bald auch der Verfilmung von Sabine Boss verspricht Pedro Lenz: Das Beste kommt noch. "Künstlerisch bin ich noch nicht dort, wo ich hin möchte. Ich will meine Geschichten noch besser erzählen können". Eine "Goalie"-Fortsetzung ist vorerst nicht geplant, "die spare ich mir fürs Alter auf".

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