Die Wirklichkeit ist Kwade suspekt. In ihrem multimedialen Werk hinterfragt sie diese Wirklichkeit und stützt sich dabei auf Denkmodelle aus Physik, Philosophie und Soziologie, wie das Haus Konstruktiv mitteilt. Ihr Ehrgeiz ist es, diese Denkmodelle in ihre Kunst zu übersetzen, wobei ihr auch die Sinnlichkeit ein Anliegen ist.

Neben Kwade kann das Publikum das Werk des deutschen Künstlers Gerhard von Graevenitz (1934-1983) entdecken. Sein Wirken habe der kinetischen Kunst, Op-Art und Computerkunst Impulse gegeben, schreibt das Haus Konstruktiv. Von Graevenitz habe zudem die internationale Vernetzung der konstruktiv-konkreten Kunst befördert.