Sotheby's hatte nur auf 25 Mio. Dollar gehofft. Das Gemälde ist das bisher zweitteuerste Landschaftsbild von Gustav Klimt. Nur seine "Kirche in Cassone" brachte im Februar vergangenen Jahres in London noch knapp drei Millionen mehr.

Beide Gemälde befanden sich nur kurz in der Hand ihrer Besitzer. Sie waren erst vor kurzem an ihre Eigentümer zurückgegeben worden. Die Bilder waren 1938 nach dem Einmarsch der Wehrmacht in Österreich gestohlen worden.

Viele Jahre hingen sie im Salzburger Museum der Moderne und erst vor wenigen Jahren gelang den Erben der damals Bestohlenen der Nachweis, dass die Bilder ihren Vorfahren gehört hatten. Die Erben von Amalie Redlich, deren Bruder "Litzlberg" eins besessen hatte, wollen laut Sotheby's einen Teil des Geldes dem Museum für einen Anbau schenken.