Das grösste Publikumsaufkommen mobilisierte wie erwartet die Hommage an den 75-jährigen Peter Bichsel am Samstagabend im proppenvollen Landhaussaal. Die Kollegen Jörg Steiner, Ruth Schweikert und Peter Weber erwiesen ihm ihre Ehrerbietung.

Die Schweizer Literatur sei noch nie so gut gewesen wie heute, sagte Bichsel. Zudem widersprach er einmal mehr dem Prädikat "Solothurner Autor": "Meine Heimat sind die Bücher, die ich gelesen habe".

Solothurner oder nicht, Schreibende aus der Gegend lockten die meisten Besucher an: der Langenthaler Pedro Lenz mit "Der Goalie bin ig" und die Einheimische Gisela Rudolf mit "Das Leben der Eltern ist das Buch, in dem wir lesen". Restlos ausverkauft war zudem Martin Suters Lesung aus "Der Koch".