16. Gauklerfestival in der Lenzburger Altstadt

Les trois Suisses - Comedy-Abend am Freitag. (Bild: zvg)

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Les trois Suisses - Comedy-Abend am Freitag. (Bild: zvg)

Vom 14. bis 16. August prägen Komödianten und Strassenkünstler das Städtchen.

Während dreier Tage wird Lenzburg einmal mehr dem Charme der Gaukler erliegen und zur Metropole der Kleinkunst auf der Strasse werden. Immer im August treffen sich hier anerkannte Strassenkünstler aus aller Welt und führen einzigartige, fantastische und dramatische Produktionen vor. In den letzten Jahren waren jeweils Künstlerinnen und Künstler aus über zehn Ländern dabei.

Auftakt mit Les trois Suisses

Erstmals tritt im Rahmen des Gauklerfestivals die Musik-Comedy-Band Les trois Suisses auf. Da wird «während rund 90 Minuten gerockt, gepoppt und ‹gereaggaet›, bis einem die Ohren wackeln», versprechen die Organisatoren. Kein Hit wird ausgelassen, viele Ohrwürmer werden neu erfunden und gesungen, nach dem Motto «Wenn es sich nicht reimt, dann dichtet es wenigstens». Die Platzzahl zu diesem Highlight ist beschränkt; es lohnt sich deshalb, die Eintritte rechtzeitig zu sichern.

Parallel zu diesem Comedy-Abend treten in den Gassen und auf den Plätzen bereits die ersten Strassenkünstler auf. Beeindruckende Feuershows sorgen für ein Kribbeln im Magen, Zauberer präsentieren ihre Tricks im Halbdunkel der Gassen und Jongleure lassen Bälle und Diabolos im Dunkel des Nachthimmels verschwinden.

Der Samstag und der Sonntag stehen ganz unter dem Motto «Gauklertag und Strassentheater». 30 ausgewählte Strassenkünstler-Gruppen aus aller Welt präsentieren auf sechs Bühnen ihre Produktionen. Im Laufe des Samstags wird ausserdem der «Gaukler 2009» erkoren.

Höhepunkt an beiden Tagen wird zweifellos Rigolos Swiss nouveau cirque sein, der Auszüge aus «Beautiful Turns» spielt. Mit jungen Artisten inszeniert Rigolo in bester Zirkusmanier sieben Phasen der menschlichen Entfaltung - eine sinnliche, poetische Mischung aus Tanz, Jonglage, Akrobatik, Theater und Objektkunst.

Mit Ausnahme des Comedy-Abends am Freitag ist das Festival für alle Besucher frei zugänglich. «Die Künstler sind aber auf grosszügiges Hutgeld angewiesen», weisen die Veranstalter diskret auf die Tatsache hin, dass auch Künstler nicht allein von Luft und Applaus leben können. (do)

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