Laut einer Medieninformation der Organisatoren von der Nacht auf Samstag verzeichnete die 17. Museumsnacht 118'665 Eintritte. Dies stelle eine Steigerung gegenüber dem vergangenem Jahr dar, als rund 114'100 Eintritte gezählt worden waren.

Schon vor dem offiziellen Beginn um 18 Uhr bildeten sich am Freitagabend lange Schlangen etwa vor dem Bundeshaus und vor den Museen im Kirchenfeldquartier, wie ein Augenschein vor Ort zeigte. 40 Museen und Kulturinstitutionen hatten ihre Türen bis weit nach Mitternacht geöffnet.

Die Museumsnacht ist eine fixe Grösse im Veranstaltungskalender der Bundesstadt. Vom Alpinen Museum über das Kunstmuseum bis zum Zentrum Paul Klee sind auch dieses Jahr alle dabei.

Die Fassaden der beteiligten Häuser sind nach Einbruch der Dunkelheit in farbiges Licht getaucht. Das Publikum hat die Qual der Wahl zwischen Konzerten, Ausstellungen, Poetry Slams und Lesungen.

Reichhaltiges Programm

Die Besucher konnten sich dieses Jahr laut den Informationen an rund 260 Programmpunkten erfreuen. So klangen Jutzer vom Münsterturm durch die Nacht und Motorengeräusche von 90 Oldtimern dröhnten durch die Gassen der Altstadt.

Im Park vom Bernischen Historischen Museum zogen Wagen mit zwei PS, in der Schweizerischen Nationalbibliothek seien Drohnen herumgeflogen und über dem Bundesplatz schwebten die Luminéoles.

Die Berner Museumsnacht gibt es seit 2003. Die Initiantin und Organisatorin Silvia Müller adaptierte die Veranstaltungsform aus anderen Städten für die Region Bern. Die nächste Museumsnacht Bern findet laut dem Communiqué von Samstagmorgen am 20. März 2020 statt.