Festival

40. Theater Spektakel in Zürich - Politische Kunst und neue Utopien

Am Theater Spektakel 2019 hat auch die Strassenkunst, wie hier 2016, ihre grossen Auftritte. (Archiv)

Am Theater Spektakel 2019 hat auch die Strassenkunst, wie hier 2016, ihre grossen Auftritte. (Archiv)

Auch die 40. Ausgabe des Zürcher Theater Spektakels lockt mit Theater, Tanz, Kunst, Musik und Zirkus auf die Landiwiese und in die Rote Fabrik. Das Festival dauert vom 15. August bis 1. September.

Angesagt ist - wie immer am Theater Spektakel - politische Kunst. Künstlerinnen und Künstler aus aller Welt produzieren Begegnungen mit Wirklichkeiten, "die uns sonst nicht erreichen würden", verspricht das Leitungsteam Matthias von Hartz, Delphine Lyner und Veit Kälin. Diese Kunst thematisiere "globale und regionale Ungleichheit" und formuliere "im besten Fall" neue Utopien.

Neben vielen anderen politischen Weltkünstlern kommt auch der Südafrikaner William Kentridge nach Zürich. Seine Metiers sind das Zeichnen, das Puppenspiel, der animierte Film. Deutlich wird seine transdisziplinäre Arbeitsweise in seinen Solos. Am Spektakel ist eine seiner "Drawing Lessons" zu sehen. Zusammen mit der Rapperin Big Zis und dem Schlagzeuger und Klangkünstler Julian Sartorius führt Kentridge zudem Kurt Schwitters dadaistisches Lautgedicht "Ursonate" auf.

Genau halb so alt wie das Theater Spektakel ist das Literaturhaus Zürich. Zu seinem 20-jährigen Jubiläum ist es am Theater Spektakel zu Gast, und zwar vom 29. bis 31. August mit Kurzlesungen aus dem Zirkuswagen. Mit dabei sind die Schriftstellerinnen und Schriftsteller Michael Fehr, Romana Ganzoni, Dana Grigorcea, Reto Hänny, Svenja Hermann, Jurczok, Tim Krohn, Daniel Metzger, Peter Stamm, Anna Stern, Julia Weber und Willi Wottreng.

Das Programm findet sich unter www.theaterspektakel.ch

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