Zuerst denken, dann schreiben!

Die Öffentlichkeit in den Sozialen Medien ist heutzutage nur einen Mausklick von persönlichen Stellungnahmen entfernt. Meinungen müssen geäussert werden. Die dafür geschaffenen technischen Hilfsmittel sollen ins Leben integriert sein und auch in Zukunft weiterentwickelt werden.
Gerade die tragischen Ereignisse der letzten Woche aber zeigen, dass viele mit der Selbstverantwortung im Umgang mit den dauerhaft griffbereiten Handys, Tablets und Computern nicht klarkommen.

Die Möglichkeit in null Komma nichts einen gehaltvollen Kommentar zu publizieren, überfordert viele. Sogar eine Bundesrätin hat sich diesbezüglich aufs Glatteis begeben. Sie war bei weitem nicht die Einzige. Vielleicht ging vergessen: Andacht und Pietät sind auch heute noch erlaubt. Ein Sachverhalt darf auch mal 5 Minuten länger unkommentiert bleiben.

Versuchen Sie mal Folgendes: Halten Sie inne, lassen Sie Eindrücke und Gelesenes wirken, spielen Sie mit Gedanken, wechseln Sie Ihren Blickwinkel – bevor Sie es in die ganze Welt hinausposaunen.