Smartphone, E-Mail, SMS, Whatsapp: Es gibt viele Möglichkeiten, zu informieren und informiert zu werden. Bloss haben noch nicht alle die Segnungen der modernen Kommunikation entdeckt. Beispiel gefällig? Man kauft ein Gerät, wünscht Lieferung plus Installation zu Hause und nennt zwecks Terminvereinbarung die Handynummer. Am folgenden Tag erhält man einen Anruf, den man aber verpasst. Egal, die melden sich bestimmt wieder oder schicken ein SMS, denkt man. Irrtum!

Dafür landet eine Postkarte im Briefkasten, auf der einem mitgeteilt wird, das Gerät werde am folgenden Tag zwischen 9 und 12 Uhr geliefert. Und: Man möge den Termin gefälligst telefonisch bestätigen. Bloss ist 22 Uhr vorbei und die fragliche Hotline natürlich nicht mehr besetzt. Also sitzt man am nächsten Tag brav zu Hause, wartet und rätselt: Sie kommen – sie kommen nicht … Sie kommen tatsächlich. Nach einer knappen Stunde ist alles installiert und es funktioniert.

Zurück bleibt freilich ein schaler Nachgeschmack: Ist dem betreffenden Grossverteiler bewusst, dass es Kunden gibt, die nicht nur zu Bürozeiten arbeiten? Wie war das gleich mit dem Dienst am Kunden?