Dafür quetschen sie sich in Trams und Züge. Noch öfter aber ins Auto. Sie stehen stundenlang im Stau und verpuffen literweise Benzin. Sind sie endlich angekommen, geht der Grosskampftag erst richtig los. Sie stürmen die Warenhäuser und Boutiquen und füllen die Einkaufswagen und -körbchen, als würde schon bald eine Mobilmachung drohen. Und dann stehen sie wieder in der Schlange, zwischen anderen gierigen Schnäppchenjägern. Warten, ärgern sich, warten. Haben sie dann alles in den Säcken verstaut, stehen sie bald wieder in der Schlange.

Diesmal an der Grenze, um ihre Quittungen stempeln zu lassen. Damit sie die Mehrwertsteuer zurückerstattet bekommen, fahren sie am nächsten Samstag wieder über die Grenze – und machen den ganzen Stress nochmals mit.

Ich bin doch nicht blöd – und bleibe lieber zu Hause und kaufe gemütlich in Fussdistanz ein. Ganz ohne Stau und Stress.

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