Das Pflänzchen heisst Direktdemokratische Partei der Schweiz (DPS). Diese besteht aus namenlosen Figuren, die einst bei der SVP oder bei der rechtsextremen Partei National Orientierter Schweizer (Pnos) waren und sich neuerdings bei den (Deutschen) Patriotischen Europäern gegen die Islamisierung des Abendlandes (Pegida) inspirieren lassen. In fünf Kantonen sammelt die DPS Unterschriften, damit sie an den Nationalratswahlen teilnehmen kann, wie Radio SRF gestern meldete. Viel Glück, Boys!

Der Existenzgrund der DPS: Die SVP sei nach links abgedriftet, es brauche Erneuerung im rechten Lager. Die Analyse stammt von DPS-Chef Ignaz Bearth. Der Bewunderer der Ungarn-Schlägertruppe Jobbik muss es wissen. Nun braucht die Schweiz nur noch eine Fanatiker-Partei links von den Grünen, dann wäre die Parteienlandschaft wieder komplett. Wer dafür ist, dass alle Städte abgerissen und im ganzen Land Bäume gepflanzt werden, bitte melden!