Jetzt gilt es die Gewinne beim irischen Billigfluganbieter Ryanair einzukassieren: +77 Prozent lautet die Erfolgsbilanz des Vorreiters des günstigen Flugangebotes innert einem Jahr.

Denn die Konkurrenz kopiert ungeniert die gewinnbringende Strategie, welche zu einem regerechten Höhenflug des Unternehmens geführt hat. Die Firma hat mehr Flugzeuge im Betrieb als die deutsche Lufthansa. Von der Margen Situation wird die Lufthansa um Längen geschlagen.

Doch nun probiert auch die Swiss den Iren Paroli zu bieten: Verschiedene Tarifkategorien, um im Tiefstpreissegment mitzuhalten und erstmals werden in gewissen Kategorie im Europaverkehr seit dem Sommer 2015 auch Gepäckgebühren verlangt. Wie sie selbst wohl erfahren haben, sind die Kosten für ein Flugticketmassiv massiv nach unten gefallen und sie als Konsument profitieren: Aber als Aktionär werden sie an dieser Entwicklung keine Freude haben.

Der Kampf um jeden Passagier, neuerdings auch auf den europäischen Rennstrecken wird mit gnadenloser Konsequenz geführt. Innerdeutsche Flüge bietet Ryanair zu einem Einstiegspreis von unter 10 Euros an. Wie dabei Gewinn überhaupt erzielt werden kann, mag ich stark bezweifeln. Oder wissen sie wie der Zaubertrick geht, um solche Angebote in den Markt zu stellen?

Wer die Börsentipps aus dieser Kolumne umsetzt, tut dies auf eigenes Risiko. Wir übernehmen keine Verantwortung.